winget
Paketmanager kannte ich bisher vor allem von Linux (z.B. apt, pacman, dnf) oder macOS (brew). Windows bringt aber seit 2021 auch einen eigenen Paketmanager mit, nĂ€mlich winget. Damit lĂ€sst sich Software, die im winget-Repository enthalten ist, schnell und ohne groĂe Interaktion mit Setup-Dateien, installieren. Und das geht so:
winget install --id [Paket-ID]
Die Paket-ID lÀsst sich vor der Installation per winget search [Suchbegriff/Paketname] ermitteln.
Möchte man alle winget-Anwendungen auf ein Mal updaten, kann man dafĂŒr winget update --all nutzen. Es werden dabei all jene Anwendungen auf die neuste Version aktualisiert, die im winget-Repository vorkommen, völlig unabhĂ€ngig davon, ob man sie ursprĂŒnglich per winget installiert hat oder nicht.
Um eine Anwendung zu de-installieren stehen winget uninstall [Paketname] oder winget uninstall --id [Paket-ID] zur VerfĂŒgung.
Alle Befehle samt Parametern lassen sich per winget anzeigen.
Beispiel: Installation von 7-zip per winget:

Die entsprechenden Befehle lassen sich z.B. ganz wunderbar in einem PowerShell-Script verwenden um viele Anwendungen auf ein Mal automatisiert zu installieren.
Neben winget gibt auch noch andere Paket-Manager fĂŒr Windows, z.B. Scoop oder Chocolatey. Genauer angeschaut habe ich mir die noch nicht, Auswahl und Anzahl der unterstĂŒtzten Anwendungen variieren aber z.T. sehr stark.