Ein paar Worte zu meinem Medienkonsum

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Ich konnte nicht mehr mithalten. Täglich spülten mir meine Feedreeder neue Podcast-Folgen, YouTube-Videos und Blogposts in die Inbox. Von TV-Serien mal ganz zu schweigen. Blogposts wurden nicht mehr gelesen sondern auf die Später-lesen-Liste gepackt um dann…nicht gelesen zu werden. Ähnlich verhielt es sich mit YouTube-Videos und Blogposts. Oft habe ich nur noch die Titelzeilen überflogen und die Folgen/Posts/Videos übersprungen. Das fühlte sich mehr nach Arbeit an als nach Spaß geschweige denn Unterhaltung. Und selbst wenn ich die aktuelle Podcast-Folge dann doch gehört habe, war das meist so nebenbei auf dem Weg zur Arbeit und nur mit einem Ohr. Wozu?

Irgendwann hat es gereicht. Inzwischen habe ich keinen YouTube-/Google-Account mehr und weder Blogs, noch Podcasts abonniert. Blogs, die ich gerne lese habe ich als Bookmarks im Browser abgelegt. Falls ich doch mal wieder Lust auf eine Podcast-Folge oder ein YouTube-Video habe, kann ich den Podcast oder YouTube-Kanal auch einfach direkt aufrufen. Was TV-Serien und Filme betrifft: Hier haben wir aktuell nichts abonniert sondern leihen das, was wir sehen wollen, aus unserer Stadtbibliothek aus.

Für mich fühlen sich diese Entscheidungen vor allem befreiend an.

Für mehr bewussten Konsum!